Rostock darf den Bevölkerungsrückgang nicht einfach verwalten – Wachstumsoffensive jetzt!

Die neue Rostocker Bevölkerungsprognose rechnet in der mittleren Variante mit einem Rückgang auf rund 207.000 Einwohner im Jahr 2040. Besonders deutlich sinkt die Zahl der Kinder im Kita- und Schulalter. Die Fraktion FDP/Unabhängige will diese Entwicklung nicht hinnehmen. Dazu erklärt die Vorsitzende der Fraktion FDP/Unabhängige in der Rostocker Bürgerschaft, Julia Kristin Pittasch:

Eine Prognose ist kein politisches Schicksal. Sie zeigt, was passiert, wenn Rostock weitermacht wie bisher. Genau deshalb braucht unsere Stadt einen politischen Kurswechsel.

Rostock hat die besten Voraussetzungen für Wachstum. Wir haben eine Universität, einen starken Hafen und neue industrielle Chancen in der maritimen Wirtschaft und der Sicherheitswirtschaft. Hätte man die Hafenerweiterung energischer vorangetrieben, gäbe es sogar noch viel mehr wirtschaftliche Perspektiven.

Aber neue Arbeitsplätze allein reichen nicht. Wer junge Menschen in der Stadt halten will, muss ihnen in Rostock auch eine Zukunft bieten. Familien, die ein Einfamilienhaus oder einfach eine größere Wohnung suchen, finden hier kaum passende Angebote. Sie werden faktisch ins Umland gedrängt. Dort entstehen neue Wohngebiete, während Rostock Flächen zurückhält und Planungsverfahren verschleppt. Die WIRO sitzt auf Unmengen an potenziellem Bauland für Einfamilienhäuser, doch die links-grünen Fraktionen wollen es nicht entwickeln. Das ist schlicht Irrsinn.

Unsere Fraktion wird deshalb Vorschläge für eine echte Wachstumsstrategie vorlegen. Rostock muss mehr Wohnraum schaffen, vor allem für Familien. Dazu gehören größere Wohnungen, bezahlbare Baugrundstücke und schnellere Planungsverfahren. Neue Unternehmensansiedlungen müssen außerdem von Anfang an mit Wohnraum, Kinderbetreuung und Infrastruktur zusammengedacht werden.

Unser Ziel ist, dass Rostock wieder wächst. Mehr Einwohner, mehr Familien und mehr Unternehmen stärken unsere Stadtgesellschaft und langfristig auch den Haushalt. Rostock darf den Bevölkerungsrückgang nicht verwalten. Rostock muss Wachstum wieder möglich machen.