Im Rahmen der zuletzt von der Hanse- und Universitätsstadt Rostock durchgeführten Kommunalen Bürgerumfrage wurden auch die Themen „Sicherheit und Ordnung“ sowie „Angsträume“ untersucht. Dabei wurde ein steigendes Unsicherheitsgefühl der Bürger, insbesondere an bestimmten städtische Orten, festgestellt. Dazu äußert sich die Fraktionsvorsitzende der Fraktion FDP/Unabhängige, Julia Kristin Pittasch:
„Ein steigendes Unsicherheitsgefühl in der Bevölkerung ist ein Alarmzeichen und muss allen zu denken geben. Selbstverständlich bringt es überhaupt nichts plumpe Panik zu verbreiten und den Menschen Angst zu machen, aber reale Probleme müssen benannt und entschlossen angegangen werden. Für alles andere haben die Menschen berechtigterweise kein Verständnis.
Die Umfragedaten zeigen vor allem ein stark fallendes Sicherheitsempfinden an bestimmten Orten in der Stadt. Immer wieder werden hier z.B. der Doberaner Platz oder auch die Wallanlagen genannt. Für diese Erkenntnisse reicht ehrlicherweise allerdings auch ein abendlicher Spaziergang in den entsprechenden Gegenden.
Bereits 2024 haben wir mit unserem Antrag in der Bürgerschaft vehement für mehr Sicherheit und Ordnung am Doberaner Platz geworben. Und trotz der dadurch umgesetzten Maßnahmen, muss man feststellen, dass es offensichtlich noch Bedarf zur Nachbesserung gibt. Ordnungskräfte der Stadt und die Polizei müssen mehr Präsenz zeigen, dunkle Bereiche besser ausgeleuchtet und Verschmutzungen konsequent beseitigt werden.
Rostock ist die Heimat vieler tausend Menschen. Sie alle leben gern in Rostock, und das soll auch so bleiben. Das geht jedoch nur mit einem entsprechenden Sicherheitsempfinden, auch bei Nacht.“